Hotel

Hotel Review: Belmond Napasai, Koh Samui

Das fünf Stern Hotel Belmond Napasai befindet sich am Mae Nam Beach in Koh Samui, Thailand. Über kleine Seitenstraße mit abgerockten Wohnhäusern gelangt man zur Hotellobby mit atemberaubenden Ausblick. Durch ein günstiges Angebot – umgerechnet €115,– pro Nacht – sind wir durch Zufall auf dieses Hotel gestossen.

Cathay Pacific, First ClassBoeing 777-300ER (CX382 / ZRH-HKG)
Cathay Pacific, The Wing First Class Lounge (Hong Kong)
Cathay Pacific, The Pier First Class Lounge (Hong Kong)
Plaza Athénée Bangkok, A Royal Méridien Hotel
Belmond Napasai, Koh Samui
The Surin – a member of Designhotels, Phuket
Sofitel So Bangkok

Wir haben die niedrigste Zimmerkategorie – eine Seaview Villa gebucht. 115 Euro sind für thailändische Verhältnisse bestimmt viel Geld. Für 25 Euro kann man auch woanders übernachten aber schöne Dinge kosten Geld – egal wo man sich befindet. So haben wir uns gefreut einen Schnapper zu machen.

Der Empfang war herzlich freundlich in perfektem Englisch, wir durften während der Check-in durchgeführt wurde in der Lobby bei einem Getränk und kühlem Handtuch den Ausblick geniessen. Hier wurde auch ganz schnell klar, dass die Hotelanlage den ganzen Tag von einem Team an Gärtnern und Reinigungspersonal perfekt gepflegt wird.

Zimmer

Ein Upgrade wäre trotz guter Auslastung über Weihnachten möglich gewesen: Eine zwei Schlafzimmer Oceanfront Pool-Residence für umgerechnet €200,– / Nacht oder eine Beachfront-Villa für €80 / Nacht Aufpreis. Die restlichen Zimmerkategorien waren alle für die Dauer unseres Aufenthalts ausgebucht.

Die Beachfront Villa hörte sich spannend an, aber nachdem wir Sie angesehen haben lehnten wir dankend ab und ließen uns zufrieden in die Seaview Villa den Berg hinauf fahren.

Da das Hotel zu einem großen Teil in den Hügel gebaut ist, unterscheiden sich die Villa-Zimmerkategorien nur durch Lage am Hang (Seaview am güngstigsten, Beachfront die teuerste). Die restlichen Kategorien waren auf Ebene des Gartens / Strand mit One Bedroom Garden Villa oder Pool Villa. Von der Zimmereinrichtung und Aufteilung ebenso alle gleich, einzige Unterscheidung war die Ausseneinrichtung (Garten rundherum, Massage-Sala, Pool).

Die Beachfront-Villa hätte ihren Reiz gehabt wäre sie direkt am Strand gewesen. War sie. Aber auf ca. 3 Meter höhe über einer schwer steinigen Küste über die man keinen direkten Zutritt ins Meer hatte.

Ein bisschen abgeschiedener,  mit einer 5 minütigen Electro-Buggy Fahrt zu erreichen befinden sich die Oceanfront Pool-Residences. So langes ewiges hin und herfahren nur dass ich ins Zimmer komme ist für mich ein No-Go. Die Villen haben zwar alle Ihren eigenen Pool, aber ich bin ein Strandlieger. Da brauch ich kurz was vom Zimmer und schon ist eine halbe Stunde nur für hin- und herfahren verbraucht.

Hier gibt es ein, zwei, drei und vier Schlafzimmer Oceanfront Poolvillen.

Belmond Napasai Koh Samui - Resort Karte / Map

Belmond Napasai Koh Samui – Resort Karte / Map

Zurück zum Zimmer. Nach ein paar Stufen zum Zimmer hinauf hat man eine kleine Terrasse die am Abend bei einem Glas Wein zum verweilen auf den Sternenhimmerl einlädt erreicht. Der Ausblick von hier oben ist atemberaubend. Leider hat sich hier, noch bevor wir angekommen sind, eine Ameisenkolonie deren junge gerade fliegen üben, ausgebreitet. Dem Problem wurde man innerhalb von kürzester Zeit während wir am Strand lagen Herr. Am selben Abend läutete auch nochmals das Telefon wobei man sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigte und darauf hinwieß, dass man morgen Vormittag nochmal alles kontrollieren (und vergiften) werde damit dasselbe Problem nicht nochmal auftritt.

Von der Terrasse gelangt man über eine große Glasschiebetür in das geräumige Schlafzimmer mit großem Doppelbett, einer Sitzgelegenheit und dem Fernseher. Ungefähr in derselben Größe ist das Badezimmer gehalten: Eine Badewanne mit Duschkopf, ein Doppelwaschbecken, ein großer Schminktisch und Toilette.

Den Zimmern sieht man das Alter bestimmt an, aber durch die perfekte Pflege ist alles noch perfekt in Stand gehalten und strahlt einen gewissen Charme aus.

    

Pool / Strand

Das wichtigste Kriterium für ein Strndhotel: der Strand. Hier konnte das Belmond Napasai während unseres Aufenthaltes nicht ganz mit anderen Hotels mithalten. Auch wenn der Anblick einem Atem verschlägt.

Auf Ebene des Gartens gibt es eine Liegewiese mit feinkörnigen Sand auf der sich Salas und Sonnenliegen befinden.

Über ein paar Stufen erreicht man den eigentlichen Strand. Sehr grobkörnit, mit Korallen versehen.

Das Meer war sehr unruhig und trüb – was dem Wetter zu schulden war – weswegen ich ohne Badeschuhe lieber im riesigen Infinity-Süsswasserpool abkühlung gesucht habe. Lustigerweise war ich fast immer der einzige Hotelgast am Strand. Der Großteil hielt sich am Pool auf.

Restaurant und Frühstück

Frühstück bietet alles was man braucht. Großes Buffet mit verschiedenen Aufschnitten und Käsen, Brote, Croissants und lauter Süßigkeiten. Eine Ei-Station, eine Smoothie-Station und das wichtigste für mich: einen richtigen Kaffee der auch nach Kaffee und nicht verdünntem Wasser schmeckt.

Zu Mittag haben wir meistens Pad Grapao Gai – gehacktes Hühnerfleisch mit Chili, Ei und Reis am Pool mit einer Kokosnuss gegessen. Am Abend im Restaurant die Karte durchprobiert. Interessanterweise waren die Thai-Gerichte alle durchgehend würzig, scharf und nicht wie sonst üblich für uns Europäer extra geschmacklos zubereitet.

Das Hotel bietet an, zum regulären Zimmertarif eine All-Inclusive Version dazuzubuchen. Für zwei Personen kostet das umgerechnet ca. €200 (3.300 THB + 17.7% Tax pro Person) und inkludiert

  • Mittagessen
  • Afternoon Tea
  • Getränke (Wasser, Soft-Drinks, Iced-Teas, Local Beer, Säfte, Smoothies, Kaffee und Tee, eine Auswahl an Cocktails und Spirituosen, Eiscreme) bis auf starken Alkohol, Wein, Champagner und importierte Getränke
  • Abendessen
  • Room Service (300 THB Delivery Charge)
  • Mini-Bar
  • Wäscheservice (5 Teile pro Tag und Person)
  • Eine Aktivität pro Tag (Tennis, Yoga, etc.)
  • Da wir zwar große Trinker aber nur was Kokosnüsse angeht sind, hätte sich das für uns nicht ausgezahlt.

Lage

Ist man zu Fuß unterwegs und möchte etwas die Umgebung erkundigen gibt es einmal gar nichts um das Hotel herum. Nach 10 Minuten Fußweg erreicht man die Hauptstraße wo sich am Eck ein kleines Lokal befindet. Weitere 10 Minuten kommt man an einen Food-Court und Seven Elven Supermarkt. Hier haben wir einmal gegessen. Die Qualität im Hotel war – untypischerweise – besser.

Um unseren Kokosnuss-Vorrat zu garantieren und nicht auf das Hotel angewiesen zu sein (150 Baht für eine Kokosnuss vs. 30 auf der Straße) haben wir uns für die Dauer unseres Aufenthaltes ein Moped gemietet.

Spa, Fitness und Freizeitaktivitäten

Das Hotel hat ein eigenes Spa-Gebäude das wir nicht genutzt haben. Bei der Anfahrt auf der kleinen Seitenstraße ins Hotel hat uns eine alte Thaifrau angelächelt und zugewunken. Am Weg ins „Dorf“ und zurück abermals und dabei ihre Dienste als Masseuse angeboten. Sah zwar etwas abenteuerlich aus aber nicht mehr als die Massagebuden am Chaweng oder Lamai Beach. Daher wagte ich den Versuch. Dabei stellte sich heraus, dass die Dame die ehemalige Ausbildnerin im Belmond Napasai Spa war. So war ich jeden Tag nach Fitness und Frühstück dort und ließ mich eine Stunde lang massieren. 🙂

Die Fitness-Villa war relativ gut ausgestattet, ein paar Laufbänder und Fahrräder, ein Multi-Purpouse-Rack und mehrere Kurzhanteln. Nicht perfekt aber ausreichend für ein paar Workouts zwischendurch um fit zu bleiben.

Zusätzlich bietet das Hotel kostenlos Mountain Bikes, Boxstunden, Pool-Table und Dartschiessen an. Abends gibt es die Möglichkeit sich seine Cocktails an die Sofa-Zelte bringen zu lassen während man sich gemeinsam eine DVD ansieht.

 

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Aufenthalt im Belmond Napasai gut war. Die gesamte Anlage ist perfekt in Schuss gehalten. Das Personal zuvorkommend und nett, das Essen lässt keine Wünsche übrig. Sollte ich wieder hierherkommen hoffe ich auf besseres Wetter um zu sehen ob die Strand-Situation wirklich eine ist.

   

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